Montag, 30. April 2012
Die Fahrräder waren bereits am Tag vorher gut präpariert. Lediglich der Fahrradkorb musste noch mit Kabelbinder fixiert werden. Also morgens noch schnell in den örtlichen Baumarkt, Korb befestigt, verletzten Finger mit Pflaster versorgt und es konnte losgehen. Keine 15 Minuten später waren wir auch schon pünktlich auf der Festwiese, dem vereinbarten Treffpunkt.
20 Vorschul-Kinder mit geschätzten doppelt so vielen Eltern und Erzieherinnen machten sich auf den Weg durch den Wald in Richtung Herxheim zur Grillhütte. Eine angenehme Fahrt, auf der sich die Kids ihre Fahrkünste gegenseitig beweisen mussten (hauptsächlich die Jungs).
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Donnerstag, 26. April 2012
Morgen ist er endlich: der Tag, dem unsere Tochter schon lange Zeit entgegen fiebert. Der Tag des Fahrrad-Ausflugs der Vorschulkinder mit Erzieherinnen und den Eltern.
Mir persönlich macht das Radfahren ja auch Spaß. Auch wenn ich schon einige Jahre aus Bequemlichkeit und wegen Zeitoptimierung eher den Gefährten mit Motor zugetan bin. Aber ich denke ich kann das Radfahren noch ganz passabel. Gut, mein Drahtesel ist nicht mehr ganz taufrisch und hat hier und da ein paar rostige Stellen. Aber das passt schon irgendwie. Ich will ja keinen Schönheitspreis gewinnen.
Tessas Rad hat eine große Mädchen-Fahne von Lillifee und sie dürfte damit wenig Probleme haben, der Gruppe zu folgen. Vermutlich werden die Kids bei der Fahrt zum Grillplatz eh die Flucht nach vorne antreten. 
An der Grillhütte werden wir dann natürlich spielen, grillen, toben, singen (?) und ein Förster wird eine Führung durch den Wald machen. Das wird den Vorschulkindern sicherlich allen gefallen.
Und wir Eltern werden abends ziemlich KO sein… wetten?
Mittwoch, 25. April 2012
... und trotzdem männlich!
Er glänzt, er ist nicht mehr ganz taufrisch, er schnurrt wie ein Kätzchen, er verliert nix Flüssiges, er kann wenn er soll, er hat wenig Durst, er ist ein treuer Diener, er bringt längst verloren geglaubte Gefühle zurück, die Mädels mögen ihn, er ist nicht zu fett…
...und… er… ist…
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Donnerstag, 19. April 2012
Ich hatte ja bereits darüber geschrieben, daß wir uns überlegen, ob wir unser altes Auto verkaufen oder vielleicht doch lieber reparieren lassen wollen.
Inzwischen ist die Entscheidung gefallen: der alte Nissan wird verkauft!
Es tut uns (also unserer Tochter und mir) schon ein Bißchen weh, so einen treuen Wegbegleiter zu verlieren. Aber der gesunde Menschenverstand muss uns sagen, daß die Kosten (Unterhaltskosten wie KFZ-Versicherungen, KFZ-Steuer, Kraftstoff und gerade auch die fast schon regelmäßigen Reparaturen) für das Auto aus den 80ern einfach zu hoch sind und wir etwas dagegen tun müssen. Aus diesem Grund wird uns das weiße Auto leider verlassen müssen:
"Wir wollen das Auto verkaufen" vollständig lesen...
Mittwoch, 11. April 2012
Wir haben ein altes Auto. Um ganz genau zu sein, ist unser Nissan Sunny II Hatchback N13 ziemlich genau 25 Jahre alt und hat momentan 132000km auf dem Buckel. Erste Maschine, wohlgemerkt.
Und wie das bei alten Autos so ist, stehen ab und zu (meist wenn der TÜV fällig ist) Reparaturen an. In unserem Fall wären das nach Kostenvoranschlag geschätzte 500 Euro, bis der Youngtimer in weiß wieder flott wäre. Hauptsächlich für Verschleißteile wie Bremsen, Manschetten und eine kleine Reparatur am Blech. Aber dennoch ist das nicht so arg wenig Geld für eine Reparatur. Zumindest für uns.
Die Fragen, die sich uns nun stellen, sind: Sollen wir das alte KFZ reparieren lassen und haben damit noch ca. 1,5 Jahre neuen TÜV? Oder sollen wir das Fahrzeug verkaufen (Interessenten gibt es für den Nissan Sunny II reichlich, da das Auto extrem selten ist) und uns dann einen anderen günstigen Zweitwagen (vom Verkaufspreis + gesparter Reparaturkosten) zulegen?
Für unser bisheriges Auto spricht
Wir kennen das Auto und wissen genau, was in den letzten Jahren repariert wurde (und was nicht). Und das war schon einiges: der Anlasser, Zündkabel, Zündverteiler, Impulsgeber, Bremsen hinten und noch anderen Kleinkram. Notdürftig geflickt haben wir vor über einem Jahr den ständig tropfenden Kühler. Der Material-Neupreis für einen Ersatzkühler war damals ca. 150 Euro und wir haben dann einfach mal in den sabbernden Kühler dieses berühmte Kühler-Reparatur-Kit gekippt, welches wirklich nach knapp einem Tag den Kühler völlig abgedichtet und wieder benutzbar gemacht hat. Zumindest bis jetzt (keine Ahnung, wie lange das noch halten mag).
Ansonsten ist der weiße Nissan mit Automatik-Getriebe ein tapferes Fahrzeug für jedes Wetter. Ob Sommer oder Winter, er springt klaglos an und fährt sehr ruhig und gemütlich. Lediglich der Benzinverbrauch ist mit über 10 Liter Super Plus Kraftstoff (für aktuell 1,75 Euro pro Liter) nur wenig akzeptabel. Die Laufleistung liegt bei unserem Zweitauto pro Jahr bei ca. 3000-4000 Kilometer, da geht das fast noch. Wenn keine anderen großen Kosten dazu kommen.
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Dienstag, 10. April 2012
Gestern haben wir die Gunst des freien Tages genutzt und haben endlich das Kinderzimmer unserer Tochter auf Vordermann gebracht.
Nicht nur, daß wir (bzw. hauptsächlich Mama Bodehase) das Kinder- und Spielzimmer aufgeräumt haben. Wir haben auch das alte (inzwischen zu kleine) Bett abgebaut und das neue große Hochbett aufgebaut.
Das Hochbett hat einige Vorteile: es ist so herrlich groß (90*200cm) und hat außenherum ein Geländer, so daß die Bettdecke nicht ständig aus dem Bett fällt. Außerdem hat das Bett eine Rutsche angebaut, so daß unser Kind am Morgen (und das hat sie heute auch sofort getan) aus dem Bett herunter rutschen kann. Unter dem Bett kann man den Platz auch wunderbar nutzen. Entweder zum Spielen oder zum Verstauen von diversen Spielkisten. Also kein verlorener Platz.
Auf jeden Fall haben wir das Bett mühsam aufgebaut und alles neu hin und her geschoben, damit die Möbel auch optisch gut zueinander passen. Wir haben damit ziemlich viel Platz in der Mitte des Kinderzimmers gewonnen, den Tessa nun gut zum Spielen nutzen kann.
Als wir dann gegen 16:30 Uhr mit dem Um- und Aufbauen (und auch körperlich) so gut wie fertig waren, meinte unser agiles Kind zu uns:
“Können wir jetzt endlich mal was spielen?”
Haben wir dann auch. Wir Eltern haben dann nämlich mal kurz “ausruhen” gespielt. 
Uns gefällt das neue Bett und das Zimmer nach dem Umräumen sehr gut. Und auch unser Kind war und ist überglücklich über ihr neues Bett. Gestern Abend sagte sie während des Abendessens plötzlich:
“Ich muss mal schnell schauen, ob mein Bett noch da ist!”
... und rannte flott in ihr Kinderzimmer. – Es war wirklich noch da! 
Den freien Tag haben wir aber sowas von genutzt!
Mittwoch, 4. April 2012
Es begab sich zu der Zeit, in der die Sonne heute ihren höchsten Stand hatte, in unserer gut besuchten Kantine.
Der dampfende Teller mit Ragout von Currywurst stand vor mir auf dem 10-Personen-Tisch und die erste Gabel mit schlonziger Currywurst befand sich auf der Gabel vor meinem Gesicht.
In diesem kurzen Augenblick dachte ich an meine kuschelige Lieblings-Strickjacke, die meinen Oberkörper wärmte und mein Kleinhirn warnte mich vor der drohenden Gefahr. Die Soße an und um die Wurst war schon ziemlich flüssig.
“Nur diese eine Gabel schnell essen und dann ziehe ich zur Sicherheit die Jacke aus.”
...dachte ich so bei mir… und kurz bevor die befüllte Gabel meine Lippen berührte, tropfte die Soße in einer affenartigen Geschwindigkeit auf den Ärmel meiner weichen Strickjacke…
Ich hatte die falsche Entscheidung getroffen!
Sonntag, 25. März 2012
Jetzt ist sie schon (fast) vorbei: Die Umstellung alles Uhren im Haushalt auf Sommerzeit.
Die meisten Uhren haben das ganz automatisch und heimlich vorgenommen. Die Handys machen das eh, die Computer auch dank Zeit-Server im Netz. Ebenso die digitalen Funkuhren in Küche und Schlafzimmer.
Fast könnte man die halbjährliche Zeitumstellung vergessen, wären da nicht der kleine manuelle Aufzieh-Wecker und die große Funkuhr im Eßzimmer. Letztere Uhr ist ein ziemlich dummes Stück Technik: egal ob man sie 24h weiterlaufen läßt oder kurz die Batterie entfernt, diese Uhr ist ein Sommerzeit-Verweigerer vor dem Herrn. Jedes Mal das gleiche Problem mit diesem angeblich so schlauen Gerät.
Also “same procedure as last year” und die Batterien für mind. 30 Minuten entfernt. Dann wieder eingesetzt und die Uhr sucht die Uhrzeit, indem sie sich mindestens 3-4 Mal einen kompletten Tag in Fast-Forward durch macht. Das kostet sicherlich nur ganz wenig Batterie. 
Merke: Nicht überall, wo Funkuhr draufsteht, ist auch eine funktionierende Funkuhr drin!
Freitag, 23. März 2012
Unser erwachsen werdendes Kind spielt alleine vor sich hin und Mama Bodehase hört ihre leise gesprochenen Worte (sehen kann sie unsere Tochter zu diesem Zeitpunkt vom Eßzimmer aus nicht):
Tessa: “Ich hab das was… Da kann man einen BH anziehen.”
Dann herrscht wieder Ruhe, in der sich Mama Bodehase etwas wundert und grübelt…
Tessa: “Ich hab’ geheime Brüste!”
... worauf sie sichtlich stolz mit eingezogenem Bauch zur Mama kam und ihren freigelegten Rippenbogen präsentierte. 
Samstag, 17. März 2012
Viele unserer Leser (also viele der wenigen Leser) werden sich sicherlich an die Szene aus Das Leben des Brian erinnern, in der Moses mit drei Steintafeln vom Berg Sinai zurück kommt und diese stolz seinem Volke präsentiert.
Moses: “Hier bringe ich Euch die 15 Gebote…”
Und genau in diesem Augenblick fällt eine Steintafel zu Boden… kurze Pause… danach beginnt Moses erneut seine Rede…
Moses: “Hier bringe ich Euch die 10 Gebote…”
Ich liebe diesen Film und lache mich jedes Mal erneut schlapp. 
Aber um mal die Kurve zu unserer Familie zu kriegen: genau diese Szene spielte sich bei uns hier mit unserer Tochter ab. Und sie kennt den Film sicherlich nicht.
Eine unserer Nachbarn, die nette Oma von Gegenüber, hat unserem Kind zwei schön gefärbte hartgekochte Ostereier geschenkt. Ihre Fahrrad-Künste und ihr ständiges Klingeln auf der Straße blieb wohl nicht unbemerkt. 
Sie schenkte unserem Kind also zwei bunte Eier und ich brachte diese in Vertretung sicher bis zur Haustüre. Dort übergab ich sie dann in einwandfreiem Zustand meiner Tochter, die in voller Montur (also mit Helm und Handschuhe) vor mir stand.
Voller Freude und Begeisterung rannte sie hinein zu Mama, um ihre Geschenke zu präsentieren.
Sie verkündete also Mama, daß sie zwei Eier geschenkt bekommen hätte und streckte beide Arme mit den Eiern demonstrativ in die Luft. In diesem Augenblick rutscht eines der Eier aus ihren Radfahrer-Handschuhen und plumpst auf den Fliesenboden. Ich musste an mich halten, nicht laut los zu lachen. Zum Glück stand ich hinter ihr.
Tessa schaut kurz auf den Boden, nimmt den Arm ohne Ei herunter und ruft:
Kind: “Schau mal Mama, ich habe ein Ei geschenkt bekommen!”
Die Mama schaute noch immer und exakt in dieser Sekunde rutschte das zweite Osterei zwischen den kleinen Fingern in Handschuhen hindurch auf die Fliesen…
... und ich legte mich mit Tränen in den Augen neben die Eier…
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Kommentare
Mi, 09.05.2012 22:43
Sa, 05.05.2012 20:06
Fr, 27.04.2012 21:38
Fr, 27.04.2012 21:36
Mi, 25.04.2012 20:11